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Amphibien

Pfeilgiftfrosch

Poison Dart Frog

Einordnung und wissenschaftlicher Name: Dendrobates tinctorius

Quellen geprüft am:

Die Farben und den Lebenszyklus des Färberfroschs von anderen Pfeilgiftfröschen unterscheiden

Pfeilgiftfrosch ist ein allgemeiner Name für mehrere Arten der Baumsteigerfrösche. Hier dient der Färberfrosch Dendrobates tinctorius als Beispiel.

Herkunft und Verbreitung
Guayanaregion im nordöstlichen Südamerika und umliegende Wälder

  • Dendrobates tinctorius
  • Guayanaregion im nordöstlichen Südamerika und umliegende Wälder
  • Artbezogene Beobachtung der Ökologie
Dokumentarisches Foto: Pfeilgiftfrosch

Referenzfoto

Dokumentarisches Foto: Pfeilgiftfrosch. Betrachten Sie Farbe und Gestalt des abgebildeten Tieres zusammen mit den Erkennungsmerkmalen im Text.

Quelle: H. Zell · Originalmaterial · CC BY-SA 3.0

1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum

Pfeilgiftfrosch ist ein allgemeiner Name für mehrere Arten der Baumsteigerfrösche. Hier dient der Färberfrosch Dendrobates tinctorius als Beispiel. Er stammt aus Wäldern im nordöstlichen Südamerika und ist für regionale gelb-blaue und schwarze Farbmuster bekannt. Die Kulturgeschichte vergifteter Pfeile ist unmittelbar mit einigen anderen Arten verbunden; die gleiche Verwendung darf dieser Art nicht pauschal zugeschrieben werden.

2. Aussehen und Bestimmung

Zu beobachten sind kleiner Körper, kontrastreiche Zeichnung und Beine und Zehen zur Bewegung auf Blättern und Boden. Regionale Populationen und Zuchtlinien variieren in Farbe und Muster; ein einziges buntes Bild ist kein Standard für alle. Auch die früher unter eigenem Namen bekannte blaue Form muss mit systematischen Quellen abgeglichen werden. Die Funktion als Warnfarbe und die konkrete Giftstärke sind verschiedene Informationen; leuchtendere Farbe bedeutet keine einfache Rangfolge höherer Gefahr.

3. Verhalten und Lebensweise

Tagsüber nutzt er kleine Gliederfüßer; bekannt sind auch Pflegehandlungen an Eiern und Kaulquappen. Der Transport von Kaulquappen zu Wasserstellen verbindet die wasserlebende Larvenphase mit dem erwachsenen Landleben. Hautalkaloide hängen mit der Nahrung in der Wildnis zusammen, doch daraus folgt nicht, dass gehaltene Tiere stets völlig ungiftig und berührbar sind. Brutpflege anderer Pfeilgiftfrösche darf nicht als gesamtes Verhaltensrepertoire dieser Art übernommen werden.

4. Beobachtung, Schutz und Pflege

Wichtig sind Laubschicht, Verstecke, kleine zur Fortpflanzung genutzte Wasserstellen und die Mikrobedingungen des Waldes. Ein am Boden lebendes erwachsenes Tier vollendet seinen Lebenszyklus nicht ohne Wasser. Beobachten Sie auf natürlichen Blättern und am Boden, statt Tiere für Fotos auf die Hand zu setzen. Bild der Beispielart und wissenschaftlicher Quellenname müssen übereinstimmen; bunte Farben, Giftrekorde und Verbreitungen anderer Frösche gehören nicht als vereinte Merkmale zu einem Tier.

Quellen und Belege