Hunderassen
Deutscher Schäferhund
German Shepherd
Einordnung und wissenschaftlicher Name: Canis lupus familiaris
Quellen geprüft am:
Keilförmiger Kopf, aufrechte Ohren, langer Fang, kräftiger Körper und Doppelfell sind charakteristisch
Der Deutsche Schäferhund wurde aus verschiedenen deutschen Hütehunden nach Arbeitsleistung und Form ausgewählt. Keilförmiger Kopf, aufrechte Ohren, langer Fang, kräftiger Körper und Doppelfell sind charakteristisch.
Herkunft und Verbreitung
Deutschland
- German Shepherd Dog
- Deutschland

Referenzfoto
Referenzfoto: Deutscher Schäferhund. Betrachten Sie Farbe und Form des abgebildeten Individuums zusammen mit den Erkennungsbeschreibungen im Text.
Quelle: gomagoti · Originalmaterial · CC BY-SA 2.5
1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum
Der Deutsche Schäferhund wurde aus verschiedenen deutschen Hütehunden nach Arbeitsleistung und Form ausgewählt. Seine Nutzung erweiterte sich vom Hüten auf Militär, Polizei, Suche und Assistenz. Präzises Verhalten auf Arbeitsfotos ist Trainingsergebnis und bedeutet nicht, dass jeder Schäferhund dieselben Aufgaben von selbst erfüllt. Auch die unterschiedlichen Selektionsziele von Arbeits- und Ausstellungslinien sind zu beachten.
2. Aussehen und Bestimmung
Keilförmiger Kopf, aufrechte Ohren, langer Fang, kräftiger Körper und Doppelfell sind charakteristisch. Neben Schwarz-Gelb gibt es etwa Sable und Schwarz sowie unterschiedliche Felllängen. Eine den Rücken absenkende Ausstellungshaltung zeigt nicht den natürlichen Alltagsgang jedes Tieres. Fotopose, tatsächliche Körperbalance und Gang werden unterschieden; extreme Neigung ist kein Gesundheitsmaßstab.
Bei bestimmten Ausstellungshaltungen steht ein Hinterbein weiter hinten, wodurch der Rücken stärker abfallend wirken kann. Daraus folgt nicht, dass alle Schäferhunde immer im selben Winkel stehen oder gehen. Es gibt kurz- und langhaarige Tiere unterschiedlicher Farben; bei Welpen können Ohren während des Wachstums anders wirken. Bewegungswohlbefinden ist aus einem Standfoto schwer zu beurteilen. Neben eindrucksvoller Seitenlinie oder Arbeitsausrüstung werden Aufnahmeinformationen und natürliche Bewegung betrachtet.
3. Verhalten und Lebensweise
Viele Individuen reagieren auf menschliche Anweisungen und Umgebungsreize und lernen und erkunden engagiert. Der Ruf von Intelligenz und Treue bedeutet nicht, dass Erziehung überflüssig oder Aggression gegen Fremde erlaubt ist. Sichere Sozialisation und Belohnungstraining erschließen verschiedene Umgebungen und lehren auch Ruhe. Alltagspfade werden unter Berücksichtigung großer Kraft und schneller Bewegung verlässlich gestaltet.
4. Beobachtung, Schutz und Pflege
Spaziergänge, Geruchsaufgaben, Training und Ruhe werden an Wachstum und Körperzustand angepasst. Die Berühmtheit als Arbeitshund rechtfertigt keine wiederholten heftigen Sprünge junger Tiere. Unterwolle, Haut und Pfoten werden gepflegt; tatsächlicher Gang und Gesundheitsuntersuchungen werden gemeinsam geprüft. Bei Begegnungen mit Menschen und Tieren werden Größe und Reaktion beachtet, statt unkontrolliertes Bewachen sich selbst zu überlassen.
Quellen und Belege
- American Kennel Club — German Shepherd Dog
Herkunft, Körperform, Verhaltenstendenzen und Pflege der Rasse
- Defra — Lebensumgebung und Wohlergehen von Begleithunden
Allgemeine Grundsätze zu Lebensraum, Futter, normalem Verhalten, sozialen Beziehungen und verantwortungsvoller Betreuung