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Säugetiere (Pferde)

Tennessee Walking Horse

Tennessee Walker

Einordnung und wissenschaftlicher Name: Equus caballus

Quellen geprüft am:

Es gibt viele Fellfarben; der Running Walk ist ein wichtigeres Erkennungsmerkmal als der Körperbau

Das Tennessee Walking Horse ist eine in den USA entwickelte Reitpferderasse mit Schwerpunkt auf Gangmerkmalen. Der Rassename bezieht sich auf eine besondere Schrittgangart. Es gibt viele Fellfarben; der Running Walk ist ein wichtigeres Erkennungsmerkmal als der Körperbau.

Herkunft und Verbreitung
Tennessee, USA

  • Tennessee Walking Horse
  • Tennessee, USA
Dokumentarisches Foto eines Tennessee Walking Horse

Referenzfoto

Dokumentarisches Foto eines Tennessee Walking Horse. Betrachten Sie Farbe und Gestalt des abgebildeten Tieres zusammen mit den Erkennungsmerkmalen im Text.

Quelle: Just chaos · Originalmaterial · CC BY 2.0

1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum

Das Tennessee Walking Horse ist eine in den USA entwickelte Reitpferderasse mit Schwerpunkt auf Gangmerkmalen. Der Rassename bezieht sich auf eine besondere Schrittgangart.

Es entwickelte sich aus mehreren nordamerikanischen Pferdelinien durch Auswahl einer Gangart für bequemes Reiten über lange Strecken. Walking bedeutet hier nicht einfach langsam gehendes Pferd, sondern steht im Zusammenhang mit der rassetypischen Gangart. Es ist nach anderen Kriterien als Geschwindigkeitsrekorde im Flachrennen zu verstehen.

2. Aussehen und Bestimmung

Es gibt viele Fellfarben; der Running Walk ist ein wichtigeres Erkennungsmerkmal als der Körperbau.

Ein Standfoto zeigt langen Hals und Körpergleichgewicht, doch für den Takt des Running Walk sind Bewegungsfolgen oder Videos nötig. Wegen der Farbvielfalt ist die Farbe kein zentrales Rassemerkmal. Der Moment eines angehobenen Beins allein bestätigt weder Trab noch Pass noch die besondere Gangart.

3. Verhalten und Lebensweise

Der Running Walk ist eine Gangart mit vier aufeinanderfolgenden Taktschlägen. Er darf nicht als dieselbe Bewegung wie gewöhnlicher Trab beschrieben werden.

Die Beobachtung von Fußfolge und Kopfbewegung zeigt den Unterschied zum gewöhnlichen Trab. Auch bei erblicher Gangneigung beeinflussen Erfahrung und körperlicher Zustand die tatsächliche Bewegung. Die Beschreibung als bequem darf nicht zur automatischen Sicherheitsgarantie für alle Reitenden werden.

4. Beobachtung, Schutz und Pflege

Unterscheiden Sie natürliche Gangarten von künstlich erzeugten übertriebenen Bewegungen. Prüfen Sie Hufe und Beine, Ausbildungsmethoden und tatsächliche Reiterfahrung gemeinsam.

Übertrieben hohe Beinbewegungen müssen von natürlichen Bewegungen unterschieden werden. Probleme schmerzhafter Methoden zur Bewegungserzeugung dürfen nicht mit dem normalen Gang der Rasse verwechselt werden. Zur Versorgung gehören die Kontrolle von Hufen und Beinen und die Überprüfung tiergerechter Ausbildungsmethoden.

Quellen und Belege