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Säugetiere (Rinder)

Amerikanischer Bison

American Bison

Einordnung und wissenschaftlicher Name: Bison bison

Quellen geprüft am:

Hohe Schultern, dichtes Vorderkörperfell und kurze gebogene Hörner.

Der Amerikanische Bison ist ein wildes nordamerikanisches Rindertier. Er ist als eigene Art statt als Hausrinderrasse zu verstehen. Hohe Schultern, dichtes Vorderkörperfell und kurze gebogene Hörner. Fell und Körperbau unterscheiden sich vorne und hinten auffällig.

Herkunft und Verbreitung
Nordamerika

  • Bison bison
  • Nordamerika
Referenzfoto: Amerikanischer Bison

Referenzfoto

Referenzfoto: Amerikanischer Bison. Betrachten Sie Farbe und Form dieses Tieres zusammen mit den Erkennungsmerkmalen im Text.

Quelle: Jack Dykinga · Originalmaterial · Public domain

1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum

Der Amerikanische Bison ist ein wildes nordamerikanisches Rindertier. Er ist als eigene Art statt als Hausrinderrasse zu verstehen.

Seine Art ist mit nordamerikanischen Graslandschaften, indigenen Kulturen und Naturschutzgeschichte verbunden. Farmtiere und wilde Schutzgebietspopulationen werden unterschieden; ein an Nutztiere erinnernder Anblick hinter einem Zaun erklärt allein nicht die Ökologie der Art.

2. Aussehen und Bestimmung

Hohe Schultern, dichtes Vorderkörperfell und kurze gebogene Hörner. Fell und Körperbau unterscheiden sich vorne und hinten auffällig.

Hohe Schultern, großer tief getragener Kopf und dichtes Vorderfell fallen auf. Hinten ist das Fell relativ kurz. Bullen, Kühe und Jungtiere unterscheiden sich; saisonaler Haarwechsel ist nicht automatisch Hautkrankheit.

Auch englisch buffalo bezeichnet hier keine asiatische Wasserbüffelabstammung. Schultern, langes Vorderfell und relativ kurze Hörner werden gemeinsam betrachtet. Das Fellvolumen am Rücken verändert sich mit Sommerhaarwechsel und Jahreszeit.

3. Verhalten und Lebensweise

Sie fressen Gras in Herden, deren Zusammensetzung mit Jahreszeit und Fortpflanzungszeit wechselt. Trotz großem, schwerem Körper bewegen sie sich schnell.

Als überwiegende Grasfresser wandern sie zur Nahrungssuche und bilden saisonal veränderte Gruppen. Langsames Grasen aus der Ferne erlaubt keine Annäherung: Sie können schnell werden. Reaktionen zur Fortpflanzungszeit können anders sein.

4. Beobachtung, Schutz und Pflege

Beobachtung erfolgt im Zusammenhang mit Graslandökologie und Erhaltung. Nicht wie Hausrindern nähern oder füttern; vorgeschriebene Schutzgebietsabstände einhalten.

Nationalparks und Reservate geben Beobachtungsabstände sowie Fahrzeug- und Fußregeln vor. Für Fotos werden weder Herden geteilt, noch nähert man sich Kälbern. Erhaltung betrifft neben Tierzahlen auch wanderfähige Grasflächen und genetische Vielfalt.

Quellen und Belege