Hunderassen
Berner Sennenhund
Bernese Mountain Dog
Einordnung und wissenschaftlicher Name: Canis lupus familiaris
Quellen geprüft am:
Langes schwarzes Fell mit lohfarbenen und weißen Abzeichen, großer Körper, breiter Kopf und Hängeohren sind charakteristisch
Der Berner Sennenhund entwickelte sich aus Hofhundlinien der Schweizer Region Bern, die Viehbetreuung, Bewachung, Transport und weitere Aufgaben erfüllten. Langes schwarzes Fell mit lohfarbenen und weißen Abzeichen, großer Körper, breiter Kopf und Hängeohren sind charakteristisch.
Herkunft und Verbreitung
Region Bern, Schweiz
- Bernese Mountain Dog
- Region Bern, Schweiz

Referenzfoto
Referenzfoto: Berner Sennenhund. Betrachten Sie Farbe und Form des abgebildeten Individuums zusammen mit den Erkennungsbeschreibungen im Text.
Quelle: FriendlyToaster · Originalmaterial · CC BY 4.0
1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum
Der Berner Sennenhund entwickelte sich aus Hofhundlinien der Schweizer Region Bern, die Viehbetreuung, Bewachung, Transport und weitere Aufgaben erfüllten. Er gehört zu den Schweizer Sennenhunden und ähnelt anderen in der Dreifarbigkeit, ist aber nicht dieselbe Rasse. Das heutige Begleithundbild kann zusammen mit vielseitiger landwirtschaftlicher Arbeit betrachtet werden.
2. Aussehen und Bestimmung
Langes schwarzes Fell mit lohfarbenen und weißen Abzeichen, großer Körper, breiter Kopf und Hängeohren sind charakteristisch. Weißer Gesichtsstreifen und Brustfleck sind individuell unterschiedlich breit. Beim ähnlich dreifarbigen Großen Schweizer Sennenhund fällt unter anderem die andere Felllänge auf. Üppiges Fell wird vom tatsächlichen Körperzustand getrennt; Größenunterschiede nach Alter und Geschlecht werden berücksichtigt.
Schwarz, Loh und Weiß kommen auch bei anderen Schweizer Sennenhunden vor; Dreifarbigkeit allein macht keinen Berner aus. Langes Fell, Hals- und Beinbefederung sowie Gesamtproportionen erleichtern den Vergleich mit dem kurzhaarigen Großen Schweizer Sennenhund. Weiß in der Gesichtsmitte und Brustzeichnung variieren individuell. Große Erwachsene und kleine Welpen werden nicht mit gleichem Körperbau beschrieben; der Zustand unter dem Fell wird mitbedacht.
3. Verhalten und Lebensweise
Auch bei gemeinsamem Leben und Arbeiten mit Menschen garantiert das Bild eines ruhigen Riesen keine Sicherheit bei jedem Kontakt. Ein erregter großer Körper kann Menschen und kleine Tiere schieben; ruhige Begegnungen und Leinengehen werden belohnungsbasiert gelernt. Spaziergänge, Geruchserkundung und passendes Spiel sind nötig; Alleinzeiten werden ebenfalls so vorbereitet, dass das Individuum sich gut anpasst.
4. Beobachtung, Schutz und Pflege
Verfilzungen in langem Fell und Unterwolle sowie Haut werden geprüft; bei Hitze werden Aktivitätszeiten, Schatten und Wasser angepasst. Große Hunde im Wachstum werden nicht zu schweren Lasten und wiederholten Sprüngen gezwungen. Rutschfeste Wege und Ruheflächen passen zur Erwachsenengröße; Körperzustand, Gang und tatsächliche Gesundheitsuntersuchungen werden zusammen betrachtet. Rasseruf und individuelle Gesundheit sind getrennt zu prüfen.
Quellen und Belege
- American Kennel Club — Bernese Mountain Dog
Herkunft, Körperform, Verhaltenstendenzen und Pflege der Rasse
- Defra — Lebensumgebung und Wohlergehen von Begleithunden
Allgemeine Grundsätze zu Lebensraum, Futter, normalem Verhalten, sozialen Beziehungen und verantwortungsvoller Betreuung