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Hunderassen

Großpudel

Standard Poodle

Einordnung und wissenschaftlicher Name: Canis lupus familiaris

Quellen geprüft am:

Dichtes Fell, das lockig ist oder zu Schnüren wachsen gelassen werden kann, ein langer Fang und lange Beine sowie ein ausgewogener Rumpf sind charakteristisch

Der Großpudel ist die große Größenvarietät des Pudels und mit der Geschichte des Apportierens von Wild aus dem Wasser verbunden. Dichtes Fell, das lockig ist oder zu Schnüren wachsen gelassen werden kann, ein langer Fang und lange Beine sowie ein ausgewogener Rumpf sind charakteristisch.

Herkunft und Verbreitung
Aus deutschen Wasser-Apportierhunden entwickelt, in Frankreich weitergezüchtet

  • Standard Poodle
  • Aus deutschen Wasser-Apportierhunden entwickelt, in Frankreich weitergezüchtet
Referenzfoto: Großpudel

Referenzfoto

Referenzfoto: Großpudel. Betrachten Sie Farbe und Form des abgebildeten Individuums zusammen mit den Erkennungsbeschreibungen im Text.

Quelle: Tim Wilson from Blaine, MN, USA · Originalmaterial · CC BY 2.0

1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum

Der Großpudel ist die große Größenvarietät des Pudels und mit der Geschichte des Apportierens von Wild aus dem Wasser verbunden. Obwohl als französische Symbolrasse bekannt, werden seine deutschen Jagdhundursprünge mit erklärt. Er teilt Pudellinien mit dem kleinen Toy, doch Körperbau und Aktivitätsbedarf eines heutigen Individuums sind nicht mit denen des Toy gleichzusetzen. Auch unterschiedliche Größeneinteilungen der Registrierungsorganisationen werden geprüft.

2. Aussehen und Bestimmung

Dichtes Fell, das lockig ist oder zu Schnüren wachsen gelassen werden kann, ein langer Fang und lange Beine sowie ein ausgewogener Rumpf sind charakteristisch. Verschiedene Einfarben kommen vor; besondere Ausstellungsschuren sind menschengemachte Formen. Kurz gepflegte Tiere zeigen den bewegungsgeeigneten Körperbau deutlicher. Eine geringere Neigung zum Haaren ist von einer Garantie völliger Allergiefreiheit zu unterscheiden.

Aufwendige Ausstellungsschuren schaffen einen menschlich geformten Umriss: Manche Körperbereiche werden kurz geschoren, an Beinen, Rute und Brust bleibt Haar. Der Vergleich mit gleichmäßig kurzen Fotos zeigt lange Beine und Brust-Taille-Struktur desselben Pudels. Trotz unterschiedlicher Größenbezeichnungen wie Toy und Miniature bestehen Gemeinsamkeiten in Lockenfell und Grundform. Die Scherenform eines Fotos wird nicht als angeborener Körperbau oder Leistungsfähigkeit gedeutet; tatsächliche Größenklasse und Registrierung gehören dazu.

3. Verhalten und Lebensweise

Viele Individuen lernen gern Aufgaben mit Menschen, bringen Gegenstände oder suchen Gerüche. Der Spitzname Geniehund bedeutet nicht, dass Erziehung überflüssig ist; auch Erregungsregulation und Ruhen müssen gelernt werden. Großer Körper und Aktivität werden bei Belohnungstraining, sicherem Leinengehen und passendem Spiel berücksichtigt. Reaktionen auf andere Tiere werden individuell beobachtet.

4. Beobachtung, Schutz und Pflege

Das hautnah verfilzende Fell wird gepflegt; Bürsten und Scheren werden angenehm eingeübt. Große Hunde brauchen wachstums- und zustandsgerechte Spaziergänge, Erkundung und Ruhe; Haut- und Bewegungskomfort stehen vor schöner Frisur. Auch Wasserspiel wird nach Prüfung von Erfahrung, Wassertemperatur und Strömung sicher gestaltet. Ernährung und Aktivität richten sich nach tatsächlichem Alter und Gesundheit.

Quellen und Belege