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Hunderassen

Koreanischer Jindo

Jindo

Einordnung und wissenschaftlicher Name: Canis lupus familiaris

Quellen geprüft am:

Aufrechte dreieckige Ohren, ein kräftiger Körper, dichtes Doppelfell und eine angehobene Rute sind kennzeichnend

Der Jindo ist eine auf den einheimischen Hundepopulationen der südkoreanischen Insel Jindo beruhende, erhaltene und registrierte Rasse. Aufrechte dreieckige Ohren, ein kräftiger Körper, dichtes Doppelfell und eine angehobene Rute sind kennzeichnend.

Herkunft und Verbreitung
Jindo, Republik Korea

  • Koreanischer Jindo-Hund
  • Jindo, Republik Korea
Dokumentationsfoto: Koreanischer Jindo

Referenzfoto

Dokumentationsfoto: Koreanischer Jindo. Vergleichen Sie Farbe und Gestalt des abgebildeten Tieres mit den Bestimmungsmerkmalen im Text.

Quelle: Herocosmos · Originalmaterial · CC BY-SA 4.0

1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum

Der Jindo ist eine auf den einheimischen Hundepopulationen der südkoreanischen Insel Jindo beruhende, erhaltene und registrierte Rasse. Seine früheren örtlichen Aufgaben bei Jagd, Bewachung und Begleitung lassen sich vom heutigen Leben als Familienhund unterscheiden. Nicht jeder auf Jindo geborene Hund und nicht jeder koreanische Hund mit Stehohren und geringelter Rute ist ein registrierter Jindo; Abstammung und Erscheinungsbild müssen gemeinsam geprüft werden.

2. Aussehen und Bestimmung

Aufrechte dreieckige Ohren, ein kräftiger Körper, dichtes Doppelfell und eine angehobene Rute sind kennzeichnend. Neben Weiß und Gelb kommen mehrere anerkannte Farben und Zeichnungen vor. Gesicht und Rute unterscheiden sich individuell; ein einziges Foto ist daher kein alleiniger Standard. Beim Vergleich mit ähnlichen ostasiatischen Spitzhunden sollten auch Herkunft und Registrierungsangaben berücksichtigt werden.

Auch wenn der weiße Jindo besonders vertraut erscheint, gibt es gelbe, dunkle und gestromte Fellfarben. Nicht alle weißen Hunde Ostasiens sind Jindos, und Stehohren sowie eine geringelte Rute kommen auch bei anderen Rassen vor. Betrachten Sie von vorn Kopf und Ohren und von der Seite Brust, Beine und Rute gemeinsam. Ein äußeres Erscheinungsfoto allein bestätigt weder Reinrassigkeit noch Geburtsregion. Unterscheiden Sie bei der Benennung Informationen über das einzelne Tier von Erhaltungs- und Registrierungsunterlagen.

3. Verhalten und Lebensweise

Beschrieben werden sowohl aufmerksames Beobachten und eigenständiges Erkunden als auch die Bindung an Menschen. Treue garantiert weder eine leichte Anpassung an eine neue Umgebung noch ein stets gutes Verhältnis zu unbekannten Tieren. Berücksichtigen Sie Jagd- und Wachgeschichte, beobachten Sie aber die tatsächlichen Reaktionen und vermitteln Sie Alltagsgewohnheiten durch sichere Begegnungen und belohnungsbasiertes Training.

4. Beobachtung, Schutz und Pflege

Ermöglichen Sie ausreichend geruchsorientiertes Erkunden und Gehen an einer sicheren Leine und innerhalb sicherer Einfriedungen; verhindern Sie Entweichen und das Verfolgen kleiner Tiere. Pflegen Sie Winterunterwolle und Fellwechsel sanft und gewöhnen Sie den Hund schrittweise an Berührungen von Pfoten, Maul und Körper. Berühmte Heimkehrgeschichten rechtfertigen nicht die Erwartung, er werde nach ungesichertem Freilauf sicher zurückkehren. Erhaltungswert und das angenehme heutige Leben des einzelnen Tieres sind gemeinsam zu berücksichtigen.

Quellen und Belege