Hunderassen
Malteser
Maltese
Einordnung und wissenschaftlicher Name: Canis lupus familiaris
Quellen geprüft am:
Langes, gerades weißes Fell sowie kleine, dunkle Augen und eine kleine, dunkle Nase
Der Malteser ist eine Haushunderasse, die mit alten Linien kleiner Begleithunde im Mittelmeerraum verbunden ist. Langes, gerades weißes Fell sowie kleine, dunkle Augen und eine kleine, dunkle Nase sind typische Merkmale.
Herkunft und Verbreitung
Mittelmeerregion
- Malteser
- Mittelmeerregion

Referenzfoto
Referenzfoto eines Maltesers. Vergleichen Sie Farbe und Form des abgebildeten Tiers mit den Bestimmungshinweisen im Text.
Quelle: Sannse · Originalmaterial · CC BY-SA 3.0
1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum
Der Malteser ist eine Haushunderasse, die mit alten Linien kleiner Begleithunde im Mittelmeerraum verbunden ist. Obwohl sein Name auf Malta verweist, lässt sich der antike Ursprung kaum einer einzigen Insel und einem exakten Jahr zuordnen. Er erscheint auf aristokratischen Porträts und in der Geschichte der Begleithunde und ist heute als kleiner Hund im Zusammenleben mit Menschen bekannt. Er ist weder eine eigenständige Wildart noch ein Welpe, der nie erwachsen wird.
2. Aussehen und Bestimmung
Langes, gerades weißes Fell sowie kleine, dunkle Augen und eine kleine, dunkle Nase sind typische Merkmale. Lang herabhängendes Ausstellungsfell und eine kurze Alltagsschur können dieselbe Rasse unterschiedlich aussehen lassen. Fell ohne dichte Unterwolle garantiert nicht, dass niemand allergisch auf Haare oder Hautschuppen reagiert. Betrachten Sie die Proportionen von Gesicht und Körper unabhängig von der Frisur.
Achten Sie beim Fotovergleich auf die Fellstruktur statt nur auf die gemeinsame weiße Farbe. Das lockige Fell eines Bichon Frisé und das lange, glatt fallende Fell eines Maltesers erzeugen unterschiedliche Eindrücke. Nach einer kurzen Schur kann der Unterschied weniger deutlich sein; ein reines Gesichtsfoto zeigt die Körperproportionen unzureichend. Der Eindruck eines kleinen weißen Hundes belegt keine Abstammung. Prüfen Sie daher die Rassenbeschreibung und die tatsächliche Bildquelle gemeinsam.
3. Verhalten und Lebensweise
Die Rasse wurde als Begleiter im Umgang mit Menschen ausgewählt, doch Erfahrungen mit dem Alleinsein und Reaktionen auf ungewohnte Begegnungen unterscheiden sich individuell. Geringe Größe ist kein Grund, Spaziergänge oder Gelegenheiten zur Geruchserkundung auszulassen. Eine Szene, in der ein Hund getragen wird, spiegelt dessen individuelle Erfahrung wider und bedeutet nicht, dass jeder Malteser denselben Kontakt mag.
4. Beobachtung, Schutz und Pflege
Entwirren Sie das lange Fell sanft, auch an Reibungsstellen, und kontrollieren Sie die Haare um die Augen und den Zustand der Haut. Diagnostizieren Sie aus Fellverfärbungen allein keine Krankheit und verwenden Sie keine Bleichmittel. Sorgen Sie für rutschfesten Boden und einen Ruheplatz in sicherer Höhe; passen Sie Spiel und Spaziergänge an Kondition und Wetter an. Kleine Hunde brauchen ebenfalls einen Rückzugsort zum Ruhen und Gelegenheiten, selbst zu wählen.
Quellen und Belege
- American Kennel Club — Malteser
Ursprung, Aussehen, Verhaltenstendenzen und Fellpflege der Rasse
- Defra — Lebensbedingungen und Wohlergehen von Hunden
Allgemeine Grundsätze zu Lebensraum, Nahrung, normalem Verhalten, sozialen Beziehungen und verantwortlicher Pflege