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Hunderassen

Dogue de Bordeaux

Dogue de Bordeaux

Einordnung und wissenschaftlicher Name: Canis lupus familiaris

Quellen geprüft am:

Typisch sind ein breiter, großer Kopf, Gesichtsfalten, eine relativ kurze Schnauze, hängende Lefzen und ein kräftiger Körper.

Die Dogue de Bordeaux entwickelte sich aus großen mastiffartigen Hunden in Bordeaux und Umgebung in Frankreich. Typisch sind ein breiter, großer Kopf, Gesichtsfalten, eine relativ kurze Schnauze, hängende Lefzen und ein kräftiger Körper.

Herkunft und Verbreitung
Bordeaux und Umgebung in Frankreich

  • Dogue de Bordeaux
  • Bordeaux und Umgebung in Frankreich
Referenzfoto: Dogue de Bordeaux

Referenzfoto

Referenzfoto: Dogue de Bordeaux. Betrachten Sie Farbe und Form dieses Tieres zusammen mit den Erkennungsmerkmalen im Text.

Quelle: Canarian · Originalmaterial · CC BY-SA 4.0

1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum

Die Dogue de Bordeaux entwickelte sich aus großen mastiffartigen Hunden in Bordeaux und Umgebung in Frankreich. Ihre Geschichte auf Höfen, als Wachhund und bei verschiedenen Arbeiten lässt sich von der modernen Auswahl als Begleithund unterscheiden. Alte Erzählungen über Kraft und Mut garantieren weder Aggressivität noch Gesundheit heutiger Tiere. Sie ist eine eigenständig registrierte Rasse neben ähnlich aussehenden Mastiffs.

2. Aussehen und Bestimmung

Typisch sind ein breiter, großer Kopf, Gesichtsfalten, eine relativ kurze Schnauze, hängende Lefzen und ein kräftiger Körper. Das kurze Fell reicht meist von falbfarben bis rotbraun; Gesichtsfarbe und weiße Abzeichen variieren. Großer Kopf und Falten sind zusammen mit unbehinderter Atmung, gesunder Haut und bequemer Bewegung zu betrachten, nicht allein als Rassereiz. Ein Frontalfoto erlaubt keine sichere Beurteilung der Körperproportionen.

Rotbraunes kurzes Fell, breiter Kopf und Gesichtsfalten fallen auch aus der Ferne auf. Faltentiefe und Gesichtsfarbe werden jedoch durch Tier, Haltung und Licht beeinflusst. Beim Vergleich mit anderen Mastifftypen zählen neben dem Kopf auch Körperlänge, Beine und Ohren. Eine Nahaufnahme des breiten Gesichts kann Falten und Kopfgröße überbetonen. Ein würdevoller oder verärgert wirkender Ausdruck belegt keine bestimmte Emotion; Haut und Atmung müssen ebenfalls angenehm funktionieren.

3. Verhalten und Lebensweise

Einzelne Tiere ruhen gern nahe bei Menschen und beobachten zugleich ihre Umgebung. Ein ruhiger Eindruck oder der Ruf großer Treue macht nicht jeden Kontakt sicher; belohnungsbasiertes Training und Sozialisation beginnen früh. Zur großen Kraft passen sichere Begrüßungen, Leinenführigkeit und Warten. Fremden Menschen und Tieren wird Raum zum Rückzug gelassen. Wachreaktionen werden nicht absichtlich verstärkt.

4. Beobachtung, Schutz und Pflege

Rutschfeste Böden, breite Durchgänge und ausreichend Transportplatz ermöglichen dem erwachsenen Hund bequemes Bewegen und Ruhen. Prüfen Sie Gesichtsfalten, Maulbereich, Haut und Pfoten sowie Atmung und Erholung bei Wärme. Wachsende große Hunde werden weder mit schweren Lasten noch wiederholten Sprüngen belastet; Futter und Bewegung richten sich nach dem tatsächlichen Zustand. Rassebezogene Gesundheit beurteilt man anhand von Untersuchungen und individuellen Aufzeichnungen statt des Aussehens.

Quellen und Belege