Hunderassen
Rottweiler
Rottweiler
Einordnung und wissenschaftlicher Name: Canis lupus familiaris
Quellen geprüft am:
Schwarzes Fell mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen sowie an Fang, Brust und Beinen, breiter Kopf und kräftiger Körper sind charakteristisch
Der Rottweiler ist mit Hunden für Viehtrieb, Landwirtschaft und Bewachung im deutschen Raum Rottweil verbunden. Schwarzes Fell mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen sowie an Fang, Brust und Beinen, breiter Kopf und kräftiger Körper sind charakteristisch.
Herkunft und Verbreitung
Rottweil in Deutschland und Regionen des Viehtransports
- Rottweiler
- Rottweil in Deutschland und Regionen des Viehtransports

Referenzfoto
Referenzfoto: Rottweiler. Betrachten Sie Farbe und Form des abgebildeten Individuums zusammen mit den Erkennungsbeschreibungen im Text.
Quelle: Dr. Manfred Herrmann Allgemeiner Deutscher Rottweiler-Klub (ADRK) e.V. http://www.ADRK.de · Originalmaterial · CC BY-SA 3.0
1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum
Der Rottweiler ist mit Hunden für Viehtrieb, Landwirtschaft und Bewachung im deutschen Raum Rottweil verbunden. Alte römische Überlieferungen sind von gesicherten Unterlagen der modernen registrierten Rasse zu unterscheiden. Heute gibt es Begleit-, Sport- und Arbeitsnutzung; Ausgangsaufgaben erscheinen aber nicht automatisch bei jedem Individuum und garantieren keinen Menschenschutz.
2. Aussehen und Bestimmung
Schwarzes Fell mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen sowie an Fang, Brust und Beinen, breiter Kopf und kräftiger Körper sind charakteristisch. Kurzes Fell und natürliche Hängeohren sind sichtbar. Kurze Rutenfotos können auf Operationen zurückgehen; eine lange natürliche Rute ist kein rassefremdes Merkmal. Körperbau und Kopfproportionen unterscheiden sich bei Jungtieren, erwachsenen Rüden und Hündinnen.
Schwarz mit Loh an bestimmten Stellen findet sich auch etwa beim Dobermann; Fellfarbe allein bestimmt keinen Rottweiler. Breiter Kopf, kräftiger Rumpf und natürliche Hängeohren zeigen gemeinsam Körperbauunterschiede. Bilder mit kurzen und langen Ruten spiegeln Unterschiede einschließlich Operationsgeschichte wider; eine lange Rute wird nicht rassefremd behandelt. Kopf- und Schultersubstanz können je nach Geschlecht und Wachstum variieren.
3. Verhalten und Lebensweise
Viele Individuen lernen Aufgaben mit Menschen und beobachten die Umgebung; Treue und Wachsamkeit erlauben jedoch kein gefährliches Verhalten. Früh werden sichere Sozialisation und Belohnungstraining für Leinengehen, ruhiges Begrüßen und Gegenstände-Abgeben genutzt. Kraft und schnelle Reaktionen erfordern Aufsicht bei Menschen- und Tierkontakten; bei Unbehagen wird Rückzug erlaubt.
4. Beobachtung, Schutz und Pflege
Angemessener Zustand und Gang werden beobachtet; Bewegung und Fütterung passen zum Wachstum. Robustes Aussehen rechtfertigt keine wiederholten schweren Lasten oder übermäßigen Sprünge. Die Haut unter dem kurzen Fell sowie Pfoten und Maul werden gepflegt; sichere Zugänge, Zäune und Ruheflächen werden gesichert. Tatsächliche Untersuchungen und Alltagserfahrung werden geprüft, damit Rasseruf weder individuelle Gesundheit noch sichere Handhabung ersetzt.
Quellen und Belege
- American Kennel Club — Rottweiler
Herkunft, Körperform, Verhaltenstendenzen und Pflege der Rasse
- Defra — Lebensumgebung und Wohlergehen von Begleithunden
Allgemeine Grundsätze zu Lebensraum, Futter, normalem Verhalten, sozialen Beziehungen und verantwortungsvoller Betreuung