Andere Säugetiere
Großer Panda
Giant Panda
Einordnung und wissenschaftlicher Name: Ailuropoda melanoleuca
Quellen geprüft am:
Ein schwarz-weißer Bär, der an Bambuswälder angepasst ist
Der Große Panda gehört zur Familie der Bären und nutzt in Chinas Bergwäldern vor allem Bambus als Nahrung.
Herkunft und Verbreitung
Bergwälder Zentralchinas
- Bären
- Bambus
- Bergwald
- Daumenartiger Knochen

Referenzfoto
Dokumentarisches Foto: Großer Panda. Betrachten Sie Farbe und Gestalt des abgebildeten Tieres zusammen mit den Erkennungsmerkmalen im Text.
Quelle: J. Patrick Fischer · Originalmaterial · CC BY-SA 3.0
1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum
Der Große Panda gehört zur Familie der Bären und nutzt in Chinas Bergwäldern vor allem Bambus als Nahrung. Der Kleine Panda gehört trotz des gemeinsamen Namensbestandteils zu einer anderen Familie. Wichtig ist ein Lebensraum mit Waldbäumen, Bambus im Unterwuchs und Ruheplätzen. Die weite Verbreitung alter Berichte und heutige Lebensräume dürfen nicht als dieselbe Karte dargestellt werden; auch die Waldzerschneidung durch Straßen und Erschließung ist zu betrachten. Das Leben eines Zootiers hängt von den Haltungsbedingungen ab und stimmt nicht genau mit dem zeitlichen Verhalten in der Wildnis überein. Die geringe Größe eines Jungen erlaubt keine Schätzung des Platz- und Futterbedarfs eines Erwachsenen.
2. Aussehen und Bestimmung
Runder Kopf, kräftiger Körper und kurzer Schwanz kennzeichnen ihn; schwarze Ohren, Augenpartien, Schultern und Beine stehen im Kontrast zum weißen Fell. Zur Funktion dieser Farbverteilung gibt es mehrere Untersuchungen; eine Erklärung darf nicht als endgültig gesicherte Antwort gelten. Beim Bambusgreifen wird die daumenartige Struktur aus einem umgebildeten Handwurzelknochen an den Vorderpfoten deutlich. Das bedeutet nicht, dass er sechs Finger wie ein Mensch besitzt. Starke Kiefer und Backenzähne verarbeiten zähen Bambus. Betrachtet man auf Fotos das Greifen und Kauen gemeinsam, lassen sich Aussehen und Ernährung verknüpfen.
3. Verhalten und Lebensweise
Welche Bambusteile wie Blätter, Stängel und junge Sprosse genutzt werden, wechselt nach Jahreszeit und Ressourcen. Die Zugehörigkeit zur Ordnung der Raubtiere bedeutet nicht, dass er nur Fleisch frisst. Viel Zeit entfällt auf Fressen und Ruhe; außerdem klettert er und erhält über Duftmarken Informationen über andere Tiere. Wilde Erwachsene bewegen sich meist einzeln, doch bei der Fortpflanzung und zwischen Mutter und Jungem bestehen Kontakte. Mehrere Tiere in einem Bild einer Haltungseinrichtung belegen keine stets in großen Gruppen lebende Art. Die Fürsorge der Mutter gerät leicht aus dem Blick, wenn man nur von einzelgängerischem Leben spricht.
4. Beobachtung, Schutz und Pflege
Beim Schutz zählen neben der Fläche der Bambuswälder auch Verbindungen für Wanderungen zwischen Lebensräumen. Viel Bambus zu pflanzen allein löst nicht alle Bedingungen. Populationserhebungen, Lebensraumverwaltung und menschliche Landnutzung greifen ineinander. Akzeptieren Sie beim Besuch Fressen und Schlafen als normale Lebensbestandteile und provozieren Sie keine Reaktionen durch Lärm oder Futter. Hält der fotografierte Panda Bambus, können Vorderpfotenbau und gewählter Pflanzenteil erläutert werden. Der Zuchterfolg eines Zoos bedeutet nicht, dass alle Probleme wilder Populationen gelöst sind; prüfen Sie Zeitraum und Region der Quelle.
Quellen und Belege
- Animal Diversity Web — Ailuropoda melanoleuca
Systematik, Verbreitung, Aussehen, Nahrung und Fortpflanzungsverhalten
- San Diego Zoo — Großer Panda
Bambusnahrung, Bau der Vorderpfoten, Lebensweise und Schutz