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Andere Säugetiere

Schaf

Sheep

Einordnung und wissenschaftlicher Name: Ovis aries

Quellen geprüft am:

Ein soziales Pflanzenfresserleben jenseits der Wolle

Lange Domestikation und Auswahl schufen verschiedene Schafrassen für Fleisch, Milch und Haare.

Herkunft und Verbreitung
Domestikationslinien Südwestasiens, heute weltweit

  • Haustier
  • Wiederkäuen
  • Herdenleben
  • Rassenvielfalt
Dokumentarisches Foto eines Schafes

Referenzfoto

Dokumentarisches Foto eines Schafes. Betrachten Sie Farbe und Gestalt des abgebildeten Tieres zusammen mit den Erkennungsmerkmalen im Text.

Quelle: Keith Weller · Originalmaterial · Public domain

1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum

Lange Domestikation und Auswahl schufen verschiedene Schafrassen für Fleisch, Milch und Haare. Hier geht es um das Hausschaf Ovis aries, getrennt von wilden Bergziegen und Ziegen. Englische sheep-Quellen können Haus- und Wildschafe zusammenführen; Artname und Rasse sind zu prüfen. Die Haltung reicht von Grasweide bis zu menschlich gefütterten Höfen. Auch weiße Hochgebirgsweiderassen und Wollrassen haben andere Lebensbedingungen. Eine Rasseleistung ist keine feste Fähigkeit der ganzen Art.

2. Aussehen und Bestimmung

Gespaltene Klauen und Wiederkäuerverdauung sind Merkmale. Dickes weißes Fell ist vertraut, aber schwarze, braune und gemusterte Tiere und unterschiedliche Haartypen bestehen. Hörner fehlen oder wachsen je nach Geschlecht und Rasse; Größe und Windung variieren. Darum bestimmen Hörner allein nicht jedes Geschlecht. Horizontale Pupillen und seitliche Augen lassen sich bei Umgebungsbeobachtung während des Grasens sehen. Schwanzlänge und -form hängen auch von Zucht und Haltung ab; kurzer Fotoschwanz ist nicht allgemein natürlich.

3. Verhalten und Lebensweise

Das Schaf ist ein sozial lebender Pflanzenfresser, das bei Herdentrennung unruhig werden kann. Die Reaktion auf die Bewegungen anderer hängt mit der Wachsamkeit gegenüber Fressfeinden und dem Gewinn an Sicherheit zusammen. Es folgt nicht bloß, sondern unterscheidet Nahrung, Umgebungsänderungen und Vertraute. Ruhiges Nachkauen nach dem Grasen ist Wiederkäuen. Lämmer trinken Milch und nutzen später Pflanzen. Konkurrenz und vertraute Beziehungen bestehen gemeinsam; gleicher Abstand ist nicht für alle immer angenehm.

4. Beobachtung, Schutz und Pflege

Versorgung umfasst Futter, Wasser, trockene Ruhe, klauenschonenden Boden und Beziehungen. Manche auf fortlaufend lange Wolle gezüchteten Rassen brauchen Schur, nicht aber alle Wildschafe und Hausrassen nach denselben Vorgaben. Wollgewinnung berücksichtigt Zustand, Jahreszeit und Methode. Auf Erlebnishöfen kein unerlaubtes Futter und kein Lämmerjagen. Pflanzenfressen bedeutet nicht, dass jede Pflanze sicher ist. Fell und Hörner eines Tieres unbekannter Rasse sind kein Maßstab für alle Schafe.

Quellen und Belege