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Säugetiere (Schweine)

Buschschwein

Bushpig

Einordnung und wissenschaftlicher Name: Potamochoerus larvatus

Quellen geprüft am:

Borstiges Fell, eine lange Schnauze und helle Gesichtspartien; die Fellfarbe variiert nach Alter und Region

Das Buschschwein ist ein wildlebender Vertreter der Schweine aus Afrika. Es ist mit dem Pinselohrschwein verwandt, wird aber als eigene Art unterschieden. Borstiges Fell, eine lange Schnauze und helle Gesichtspartien fallen auf; die Fellfarbe variiert nach Alter und Region.

Herkunft und Verbreitung
Afrika

  • Potamochoerus larvatus
  • Afrika
Dokumentarisches Foto: Buschschwein

Referenzfoto

Dokumentarisches Foto: Buschschwein. Betrachten Sie Farbe und Gestalt des abgebildeten Tieres zusammen mit den Erkennungsmerkmalen im Text.

Quelle: en:User:Cburnett · Originalmaterial · CC BY-SA 3.0

1. Einordnung, Herkunft und Lebensraum

Das Buschschwein ist ein wildlebender Vertreter der Schweine aus Afrika. Es ist mit dem Pinselohrschwein verwandt, wird aber als eigene Art unterschieden.

Buschschwein Potamochoerus larvatus und Pinselohrschwein Potamochoerus porcus sind nahe verwandt, jedoch verschiedene Arten. Manche Quellen nennen beide Bushpig, weshalb der wissenschaftliche Name geprüft werden muss. Dieser Eintrag behandelt vor allem Verbreitung, Gestalt und Lebensweise des Buschschweins.

2. Aussehen und Bestimmung

Borstiges Fell, eine lange Schnauze und helle Gesichtspartien fallen auf; die Fellfarbe variiert nach Alter und Region.

Auffällig sind lange grobe Haare, längere Haare an Schultern und Rücken sowie helle Gesichtspartien. Die Farbkontraste unterscheiden sich nach Alter, Region und Individuum. Überträgt man das kräftige Rot und die weiße Gesichtszeichnung des Pinselohrschweins auf jedes Tier dieser Art, können Bild und Beschreibung nicht zusammenpassen.

Das leuchtend rote Fell und die weiße Gesichtszeichnung des Pinselohrschweins dürfen nicht als typische Merkmale dieser Art übernommen werden. Wo Quellen ähnliche englische Trivialnamen für beide verwenden, ist der wissenschaftliche Name Potamochoerus larvatus der Ausgangspunkt für eine passende Zuordnung von Bild und Text.

3. Verhalten und Lebensweise

Es nutzt vielfältige Nahrung wie Pflanzen und kleine Tiere und wühlt im Boden. Es kann auch an Übergängen zwischen Wald und Landwirtschaftsflächen aktiv sein.

Beim Wühlen sucht es Pflanzen und andere Nahrung und nutzt Deckung in Wäldern und Gebüsch. Nahe menschlicher Siedlungen können Feldfrüchte und Abfälle zugänglich werden und Konflikte auslösen. Eine Nachtaufnahme allein belegt keine ausschließlich nächtliche Aktivität.

4. Beobachtung, Schutz und Pflege

Deckung in Wäldern und Gebüschen gehört zu seiner Lebensweise. Bei der Beschreibung von Ernteschäden sind Wildtierökologie und menschliche Landnutzung gemeinsam zu berücksichtigen.

Unterschlupf und Nahrung im Lebensraum sowie menschliche Landnutzung müssen zusammen betrachtet werden. Schäden an Feldern rechtfertigen nicht, jedes Verhalten als Aggressivität zu beschreiben. Bei Wildbeobachtungen nicht füttern, sich nicht Dickichten oder Wechseln nähern und örtliche Managementhinweise beachten.

Quellen und Belege