Sanyanggae LogoSanyanggae
Krautige Pflanze

Indische Lotosblume

Ausdauernde Wasserpflanze, die aus Rhizomen im Schlamm große Blätter und Blütenstiele über das Wasser schiebt.

Wissenschaftlicher Name
Nelumbo nucifera
Familie
Nelumbonaceae
Weitere Namen
Heiliger Lotos · Sacred lotus
Quellen geprüft am
Dokumentationsfoto der Indischen Lotosblume (Nelumbo nucifera)

Dokumentationsfoto der Indischen Lotosblume. Farbe und Größe von Blättern und Blüten sowie ihre Höhe über dem Wasser hängen von Sorte und Wachstumsbedingungen ab.

Bildnachweis: T.Voekler

Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Foto wurde verkleinert und in JPEG umgewandelt.

Identität und Einordnung

Die Indische Lotosblume ist eine ausdauernde Wasserpflanze aus der Familie der Lotosgewächse. Dieser Beitrag behandelt Nelumbo nucifera und unterscheidet sie von Seerosen, deren Blätter auf der Wasseroberfläche liegen.

Erkennungsmerkmale

Der Blattstiel setzt nahe der Mitte des runden Blattes an; Blätter und Blüten können über die Wasseroberfläche hinausragen. Nach der Blüte bleibt der auffällige Blütenboden mit Vertiefungen für die Samen sichtbar.

Verbreitung und Lebensraum

Die bekannte Verbreitung liegt vor allem in Asien; die Art wächst in Teichen und ruhigen flachen Gewässern. Wegen ihrer langen Kultur- und Verbringungsgeschichte ist ein Teichexemplar nicht automatisch in der Region heimisch.

Ökologie und Lebenszyklus

Sie wurzelt im Bodenschlamm und breitet sich mit dicken Rhizomen seitlich aus. Blätter und Blütenstiele verbinden die unter Wasser wachsenden Teile mit dem Luftraum; starke Vermehrung kann große Teichflächen bedecken.

Anbau und Pflege

Kultivieren Sie sie sonnig in wenig bewegtem Wasser. Beachten Sie Sorte sowie Gefäß- oder Teichtiefe; prüfen Sie in kalten Regionen die Überwinterung, damit die Rhizome nicht durchfrieren.

Vorsichtsmaßnahmen

Verpflanzen Sie sie nicht in andere Teiche oder natürliche Feuchtgebiete und prüfen Sie die örtlichen Vorschriften für Wasserpflanzen. Ihre Vermarktung als Lebensmittel bedeutet nicht, dass das Sammeln und Essen wild wachsender Exemplare sicher ist.

Quellen und Literatur